Menschen mit und ohne Behinderungen

Die Gemeinde hat 1977 den ersten integrativen Kindergarten

in Hessen gegründet. Das war eine bahnbrechende Innovation, fand bundesweite Beachtung und wurde wissenschaftlich begleitet.

 

2008 ging die Trägerschaft auf die Lebenshilfe Frankfurt a.M. über. Der Kindergarten hat drei Gruppen für jeweils 15 Kinder, davon jeweils fünf Kinder mit Behinderung im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt.

 

In der Gemeinde treffen sich integrative Pfadfindergruppen. Wir bemühen uns in allen Bereichen des Gemeindelebens, Menschen mit Behinderungen zu beteiligen.

 

Die Stiftung Integration wurde 1980 ins Leben gerufen. Sie fördert Projekte für die Integration von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen.

 

Seit 1985 ist die Gemeinde mit dem Evangelischen Regionalverband Träger der Integrativen Schule Frankfurt.

 

Personnes avec et sans handicap

La paroisse a crée en 1977 le premier jardin d’enfants intégratif en Hesse. Ce fut une innovation absolue qui fut reconnue dans toute l’Allemagne et fut accompagnée scientifiquement.

 

En 2008 la responsabilité institutionnelle fut transférée à un organisme public : la « Lebenshilfe Frankfurt am Main ». Le jardin d’enfants comporte 3 groupes de 15 enfants dont 5 enfants handicapés par groupe, àgés de 3 ans jusqu’à l’entrée à l’école.

 

Dans la paroisse se réunissent des groupes d’Éclaireurs integratifs ( scouts protestants ). Nous nous efforcons de faire participer des handicapés à tous les domaines de la vie paroissiale.

 

La Stiftung Integration ( fondation Intégration ) fut appelée à la vie en 1980. Elle soutient des projets pour l’intégration d’enfants et d’adolescents avec et sans handicap.

 

Depuis 1985, la paroisse porte avec la Fédération protestante régionale la reesponsabilité institutionnelle de l’École intégrative de Francfort.


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22.-24.8.2019 - Bericht von der          Generalversammlung der CEEEFE in Paris

 

Bericht von der Generalversammlung der CEEEFE

 

in Paris vom 22.-24. August 2019

 

 

 

Seit sechs Jahren ist die Evangelische Französisch-reformierte Gemeinde in Frankfurt am Main (EFRG) das noch immer jüngste Mitglied der CEEEFE, la Communauté des Églises Évangeliques Francophones à l’Étranger. Jedes Jahr tagt die Generalversammlung im August in Paris. Regionalversammlungen gibt es für Europa immer im Frühjahr.

 

Für die Versammlung vom 22. bis zum 24. August 2019 waren ungefähr dreißig Delegierte aus aller Welt nach Paris gekommen. Sie vertreten vorrangig Gemeinden aus den französischen Überseegebieten und (ehemaligen) Kolonien sowie aus Europa (Deutschland, Skandinavien, Niederlande, Großbritannien).

Über das Hauptthema der Versammlung, „Église verte“, wurde am Freitag, 23. August 2019 gesprochen. Anhand eines Bibelstudiums wurde eine neue Lebenshaltung des freiwilligen Verzichts („sobriété“) diskutiert. Kritisch wurde bemerkt, dass Alarmismus nichts Gutes für die Umweltfrage bringt. Eine andere Lebenshaltung kann und soll mit christlicher Freude und Zuversicht angegangen werden.

 

Auch diakonisch-missionarische Initiativen spielten eine große Rolle während der Versammlung. Berichtet wurde von der Arbeit der ACO, der Action Chrétienne en Orient. Sie ist aus Hilfsaktionen während des armenischen Genozids hervorgegangen und unterstützt heute ethnische und religiöse Minderheiten im Nahen Osten. Die Kirchen in Marokko und Dschibuti sind weitestgehend von Spenden der CEEEFE und des DEFAP, der evangelischen Mission Frankreichs, abhängig. Gerade wurde der Neubau einer protestantischen Kirche in Dschibuti erfolgreich beendet. Die Gemeindearbeit, die nun in den Gebäuden der Gemeinde stattfindet, ist praktisch-diakonisch ausgerichtet. Die Kirche bietet eine „Ausbildung auf der Baustelle“ (formation sur le chantier) an, die Geflüchteten in Djibouti die Chance bietet sich zu qualifizieren. Begleitendes Thema der gesamten Konferenz war die schwierige Position der Gemeinden in der arabischen Welt. Oft können sie ihr Gemeindeleben nur führen, wenn es explizit nicht auf Einheimische gerichtet ist. Die französische Gottesdienstsprache dient oft als „Nachweis“, dass unter der örtlichen muslimischen Bevölkerung nicht missioniert wird.

 

Nach einer sechsjährigen Amtszeit hat Bernhard Antérion sich als Vorsitzender des CEEEFE verabschiedet. Es wurde ein neuer Vorstand gewählt. Neuer Vorsitzender ist Pasteur Christian Seytre, ehemaliger leitender Geistlicher der Fédération protestante de France, des französischen Gegenstücks der EKD.

 

Cécile Ambote Luzolo hat die EFRG präsentiert und dabei auf das vergangene Karl-Barth-Jahr hingewiesen, auf den Besuch von Bernhard Antérion und die Auftritte des Chorale francophone für die Christoffel-Blindenmission. Die EFRG hat ihr Interesse daran bekundet, die nächste europäische Regionalversammlung in Frankfurt am Main zu halten. Eine formale Einladung erfolgt erst, wenn dazu im Konsistorium ein Beschluss gefasst wurde.

 

Die Atmosphäre während der ganzen Tagung war freundlich und locker. Beruhigend ist es, dass Tagungshäuser nicht dem deutschen Standard entsprechen müssen, um doch ein gutes Tagen zu ermöglichen. Die Veranstaltung spiegelt die Frankophonie wieder, die das Gefühl vermittelt, dass die Welt klein ist und nicht weit weg (wie man in Deutschland manchmal vermuten könnte).

 

 

 

Cécile Ambote Luzolo