Pfadfinder des VCP Eschersheim

In den Jugendräumen der EFRG in der Eschersheimer Landstraße 397 treffen sich wöchentlich Pfadfindergruppen verschiedenen Alters.

Im August 2017 haben zwei neue Pfadfindergruppen eröffnet.

Eine Gruppe für Kinder von 6 bis 8 Jahren, dienstags von 16:45 – 17:45 Uhr.

Eine Gruppe für Kinder von 9 bis 11 Jahren, freitags von 16:30 – 17:30 Uhr.

Die Gruppen freuen sich weiterhin über Neuzugänge.

 

 

 

In den Gruppenstunden wird je nach Alter gespielt, gebastelt, gesungen und diskutiert. Außerdem werden pfadfinderische Techniken wie Zeltbau, Knoten und Orientierung erlernt und gemeinsame Aktivitäten wie Fahrten und Lager geplant. Ein wichtiger Bestandteil der Pfadfinderarbeit ist auch, Jugendlichen nach einer entsprechenden Schulung Verantwortung durch die eigenständige Leitung einer Pfadfindergruppe zu übergeben. So trifft sich derzeit wöchentlich eine Gruppe von Pfadfindern zwischen 14 und 16 Jahren, die teilweise Gruppen leiten oder anders im Stamm mitarbeiten.

 

 

 

Zur Geschichte: Kurz nachdem der VCP (Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder) 1973 aus einem Zusammenschluss von EMP (Evangelische Mädchenpfadfinder) und CP (Christliche Pfadfinder) gegründet worden war, wurde auch der Stamm Eschersheim gegründet. Angelika Rothmayr, die vormals im EMP Mitglied war, gründete 1974 den VCP Eschersheim, damals noch in den Räumen der Andreasgemeinde in Frankfurt am Main.

 

 

 

Ziel des Zusammenschlusses von EMP und CP war damals der Gedanke der Koedukation von Mädchen und Jungen, was es vorher nicht gab. Der VCP Eschersheim setzte schon bei seiner Gründung 1974 besondere Akzente, indem der Gedanke der Integration von behinderten und nichtbehinderten Menschen hinzukam. Aus dem Stamm Eschersheim gründete sich auch der zweite „Innenstadt-Stamm“ des VCP, der VCP Ginnheim. 1982 fand der Stamm Eschersheim in der Evangelischen Französisch-reformierten Gemeinde ein neues Zuhause.

 

 

 

Als die Arbeit des VCP Eschersheim in der Gemeinde begann, gab es nur eine Gruppe („Semikolon“). Aus dieser Gruppe entwickelten sich zur aktivsten Zeit des Stammes fünf Gruppen mit etwa 60 aktiven Pfadfinderinnen und Pfadfindern.

 

 

 

Anders als in anderen Stämmen und Verbänden ist es im VCP Eschersheim Tradition, dass eine Gruppe so lange zusammenbleibt, wie sie möchte. In anderen Verbänden und Stämmen werden Gruppen nach Altersstufe neu gemischt und bekommen neue Gruppenleiter. Im VCP Eschersheim hingegen ist es üblich, dass eine Gruppe (ca. 10 Jugendliche) etwa 10 bis 12 Jahre zusammenbleibt.

 

 

 

Die Stammesleitung liegt zur Zeit bei:

 

Fiona Teske
Alkje Sieling
Fiona.T(at)hotmail.de Alkje_s.s(at)hotmail.de

Éclaireurs des VCP Eschersheim

Dans les locaux pour Jeunes de la EFRG sis au 397 de la Eschersheimer Landstrasse se rencontrent chaque Vendredi après midi deux groupes d’Éclaireurs: Les Ocapis ( 11 à 13 ans ) et les Loutres ( 8 à dix ans ).

 

 

Dans les réunions les activités sont selon l’àge : jeux, bricolage, chants, discussions. Par ailleurs des techniques d’éclaireurs comme le montage de tentes, l’apprentissage des noeuds et les jeux d’orientation sont apprises en commun. Par ailleurs des voyages et des campements sont organisés. Une partie importante du travail des Éclaireurs consiste aussi à transmettre la responsabilité de la direction d’un groupe après une formation adéquate.

 

Historique: Peu de temps après la constitution du VCP ( Alliance des Éclaireurs chrétiens ) en 1973 suite à une fusion entre l’EMP ( Éclaireuses protestantes ) et le CP ( Éclaireurs chrétiens ), la tribu d’Eschersheim fut fondée. Angelika Rothmayer, autrefois member du EMP, fonda en 1974 le VCP Eschersheim ( à l’époque encore situé dans les locaux de la paroisse Andreas de Francfort sur le Main ).

 

Le but de la fusion du EMP et du CP était à l’époque le principe de l’instruction mixte des filles et des garcons, ce qui n’existait pas avant. Le VCP Eschersheim a pris dès 1974 des initiatives allant dans le sens de l’intégration de personnes avec et sans handicap. A partir de la tribu d’Eschersheim se créa la deuxième tribu du centre-ville du VCP, le VCP Ginnheim. En 1982 la tribu Eschersheim trouva ses nouveaux locaux dans la paroisse protestante réformée francaise de Francfort.

 

Lorsque le travail d u VCP Eschersheim débuta dans la paroisse, il y avait seulement un seul groupe ( le groupe Point-Virgule ). De ce groupe sont issus pendant la phase la plus active de la tribu 5 autres groups avec environ 60 Éclaireuses et Éclaireurs actifs.


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22.-24.8.2019 - Bericht von der          Generalversammlung der CEEEFE in Paris

 

Bericht von der Generalversammlung der CEEEFE

 

in Paris vom 22.-24. August 2019

 

 

 

Seit sechs Jahren ist die Evangelische Französisch-reformierte Gemeinde in Frankfurt am Main (EFRG) das noch immer jüngste Mitglied der CEEEFE, la Communauté des Églises Évangeliques Francophones à l’Étranger. Jedes Jahr tagt die Generalversammlung im August in Paris. Regionalversammlungen gibt es für Europa immer im Frühjahr.

 

Für die Versammlung vom 22. bis zum 24. August 2019 waren ungefähr dreißig Delegierte aus aller Welt nach Paris gekommen. Sie vertreten vorrangig Gemeinden aus den französischen Überseegebieten und (ehemaligen) Kolonien sowie aus Europa (Deutschland, Skandinavien, Niederlande, Großbritannien).

Über das Hauptthema der Versammlung, „Église verte“, wurde am Freitag, 23. August 2019 gesprochen. Anhand eines Bibelstudiums wurde eine neue Lebenshaltung des freiwilligen Verzichts („sobriété“) diskutiert. Kritisch wurde bemerkt, dass Alarmismus nichts Gutes für die Umweltfrage bringt. Eine andere Lebenshaltung kann und soll mit christlicher Freude und Zuversicht angegangen werden.

 

Auch diakonisch-missionarische Initiativen spielten eine große Rolle während der Versammlung. Berichtet wurde von der Arbeit der ACO, der Action Chrétienne en Orient. Sie ist aus Hilfsaktionen während des armenischen Genozids hervorgegangen und unterstützt heute ethnische und religiöse Minderheiten im Nahen Osten. Die Kirchen in Marokko und Dschibuti sind weitestgehend von Spenden der CEEEFE und des DEFAP, der evangelischen Mission Frankreichs, abhängig. Gerade wurde der Neubau einer protestantischen Kirche in Dschibuti erfolgreich beendet. Die Gemeindearbeit, die nun in den Gebäuden der Gemeinde stattfindet, ist praktisch-diakonisch ausgerichtet. Die Kirche bietet eine „Ausbildung auf der Baustelle“ (formation sur le chantier) an, die Geflüchteten in Djibouti die Chance bietet sich zu qualifizieren. Begleitendes Thema der gesamten Konferenz war die schwierige Position der Gemeinden in der arabischen Welt. Oft können sie ihr Gemeindeleben nur führen, wenn es explizit nicht auf Einheimische gerichtet ist. Die französische Gottesdienstsprache dient oft als „Nachweis“, dass unter der örtlichen muslimischen Bevölkerung nicht missioniert wird.

 

Nach einer sechsjährigen Amtszeit hat Bernhard Antérion sich als Vorsitzender des CEEEFE verabschiedet. Es wurde ein neuer Vorstand gewählt. Neuer Vorsitzender ist Pasteur Christian Seytre, ehemaliger leitender Geistlicher der Fédération protestante de France, des französischen Gegenstücks der EKD.

 

Cécile Ambote Luzolo hat die EFRG präsentiert und dabei auf das vergangene Karl-Barth-Jahr hingewiesen, auf den Besuch von Bernhard Antérion und die Auftritte des Chorale francophone für die Christoffel-Blindenmission. Die EFRG hat ihr Interesse daran bekundet, die nächste europäische Regionalversammlung in Frankfurt am Main zu halten. Eine formale Einladung erfolgt erst, wenn dazu im Konsistorium ein Beschluss gefasst wurde.

 

Die Atmosphäre während der ganzen Tagung war freundlich und locker. Beruhigend ist es, dass Tagungshäuser nicht dem deutschen Standard entsprechen müssen, um doch ein gutes Tagen zu ermöglichen. Die Veranstaltung spiegelt die Frankophonie wieder, die das Gefühl vermittelt, dass die Welt klein ist und nicht weit weg (wie man in Deutschland manchmal vermuten könnte).

 

 

 

Cécile Ambote Luzolo