Herzlich willkommen in der Evangelischen Französisch-reformierten Gemeinde!

Auf diesen Seiten möchten wir die Evangelische Französisch-reformierte Gemeinde in Frankfurt am Main vorstellen.

 

Seien Sie eingeladen, zu stöbern – und teilzunehmen am Leben der Gemeinde. Aktuelle Veranstaltungen finden Sie deshalb gleich hier auf dieser Seite, weitere unter Gottesdienst und  Gemeindeleben.

Einen Rückblick auf frühere Veranstaltungen haben wir auf der linken Spalte aufgenommen.

 

 

Soyez les bienvenus à la Paroisse protestante réformée-française !

Sur les pages suivantes, nous souhaitons vous présenter la Paroisse Protestante Réformée-française de Francfort-sur-le-Main

 

Vous êtes invités à vous faire une idée en vous promenant dans les pages qui suivent, de même sentez vous invités à participer à la vie de notre paroisse.

C'est pourquoi vous trouverez les activités actuelles de notre paroisse immédiatement sur cette page et les autres sous les rubriques « Gottesdienst » und « Gemeindeleben » (culte et vie de la paroisse).


 


 

Liebe Mitglieder der EFRG,
Liebe Verbundene,

die Inzidenz sinkt im Moment rapide, aber ist noch immer hoch.
Darum gilt Folgendes:


Vom 13. bis zum 16. Mai findet in Frankfurt am Main der Ökumenische Kirchentag statt.
Fast alle Angebote sind digital.

Am Samstag, den 15.Mai finden aber Feierabendmahle statt.
„Unser“ Feierabendmahl wird in der kath. Kirche Sancta Familia gehalten, nicht wie angekündigt in der Bethlehemgemeinde.
Die Kirche befindet sich - Am Hochwehr 11, 60431 Frankfurt.
Eine Voranmeldung ist gewünscht, aber auch an der Tür wird eine Liste geführt.
Das Feierabendmahl ist ein besonderes Zeichen ökumenischer Verbundenheit,
insbesondere mit unseren katholischen Geschwistern.

Am Sonntag, den 16. Mai soll in der EFRG von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr

ein Mini-Kirchentag stattfinden.
Die EFRG lädt um 10.00 Uhr zu Public-Viewing in der Kirche ein, dort wird die Live-Übertragung des ÖKT-Abschlussgottesdienstes gezeigt.
Im Anschluss findet eine kurze Andacht zum ÖKT statt.
Auf der Gemeindewiese sind danach zwei kleine Workshops geplant, diese werden von einer Mahlzeit mit abgepackten Speisen unterbrochen.
Unser Mini-Kirchentag wird mit einem Gottesdienst um 14.00 Uhr abgeschlossen.

 

Für diesen Tag wird um Anmeldung über das Gemeindebüro bis zum 12.05.2021 dringend gebeten.

Die Angebote am 15. und 16. Mai finden vorbehaltlich der Inzidenzzahlen statt.

 

Informieren Sie sich kurzfristig über die Webseite!

 

 
   

Herzliche Grüße an alle.

Ambote Luzolo

 

Präses-Älteste

 

 

 

 

Kollektentext für den 16.05.2021

 

 

 

Burundische Diaspora in Deutschland e.V. ist ein gemeinnütziger, politisch unabhängiger Verein, der sich u.a. mit der Durchführung von Entwicklungs-Projekten in Burundi befasst.

 

Für das aktuelle Projekt "Gemeinsam gegen das Coronavirus in Burundi" bitten wir um Unterstützung und Spende!

 

Als eines der ärmsten Länder der Welt verfügt Burundi über ein sehr schwaches Gesundheitssystem. In dem Projekt werden Krankenhäuser, Gefängnisse, Zentren für Behinderte und Kinderheime in Bujumbura mit der Beschaffung von Gesundheitskits mit Flüssigseife, Desinfektionsgel und Coronatests unterstützt. Ausserdem wird die Herstellung von Schutzausrüstung wie z.B. Masken durch Nähwerkstätten im Lande beauftragt und an die benannten Einrichtungen verteilt.

 

Bujumbura ist mit ca. 400 000 Einwohner:Innen die größte Stadt in Burundi, war bis 2018 die Hauptstadt und liegt am Nordende des Tanganjikasees.

 

Helfen Sie uns, die Ausbreitung der COVID 19 Pandemie in Burundi zu verhindern!

 

Danke für Ihren Beitrag!

 

 

 

Bitte überweisen Sie Ihren Beitrag für den heutigen Sonntag auf das Konto der Diakonie der EFRG bei der Commerzbank,

 

IBAN DE19 5004 0000 0331 0190 00

 

Auch kleine Beträge sind willkommen und werden, wie im Gottesdienst, zu einer Gesamtkollekte zusammengezählt.

Bitte im Betreff angeben, für welche Kollekte Sie spenden!

 

Danke sehr!

 

 

 

Eine Erfahrung mit Covid-19

Eines unserer Gemeindemitglieder, Arthur Katshiete,

war an Covid-19 erkrankt.

Drei Wochen lang lag er im Krankenhaus.

Bis Ende Januar benötigte er Sauerstoff.

Arthur berichtet über den Verlauf der Krankheit,

über seine Gefühle und Empfindungen.

 

Arthur, können Sie uns sagen, wie die Krankheit angefangen hat?

 

Eigentlich war meine Frau die erste, die ein Unwohlsein bemerkte: leichtes Fieber, trockener Husten, Müdigkeit, Verlust von Geschmack und Geruch. Sie dachte, das sei eine starke Grippe, zumal sie ohne besondere Behandlung vorbeiging.

 

Und wie war es bei Ihnen?

 

Eines Morgens spürte ich auf der Arbeit ein Unbehagen, wie der Beginn einer Grippe. Ich bat sofort um Erlaubnis, nach Hause gehen zu dürfen. Am nächsten Tag ging ich zu meiner Ärztin. Sie hat mich nicht in ihre Praxis gelassen und mich nicht untersucht. Sie sagte nur, ich solle Ibuprofen nehmen, wenn ich hohes Fieber hätte. Ich glaube, sie hat mich nicht untersucht aus Angst, ich hätte Covid-19. Im Vertrauen auf die Ärztin nahm ich eine 600-mg-Tablette am Morgen und eine weitere am Abend. Nach drei Tagen wurde meine Atmung sehr seltsam. Das Virus hatte da wohl bereits die Lunge erreicht.

 

Wann haben Sie sich entschieden, ins Krankenhaus zu gehen?

 

Ich fühlte mich sehr erschöpft, aber ich dachte, es sei eine starke Grippe wie bei meiner Frau und es würde vorübergehen. Aber am Montagmorgen, dem 16. November, bemerkte meine Frau, dass ich Schwierigkeiten beim Atmen hatte und ungewöhnlich müde war. Sie rief Pasteur Fidèle an, und beide waren der Meinung, dass ich mich in ärztliche Behandlung begeben sollte. Also hat Fidèle mich ins Krankenhaus gebracht. 

 

Erkannte man dort sofort, was es war?

 

Als ich in die Notaufnahme kam, machten sie einen Covid-19-Test, und das Ergebnis war positiv. Ich wurde sofort von Ärzten untersucht und auf die Isolierstation gebracht. Meine Atmung war anormal, der trockene Husten wurde immer schlimmer, und die Kurzatmigkeit und die Brustschmerzen nahmen zu. Ich hatte während meines gesamten Krankenhausaufenthaltes Atembeschwerden.

 

Wissen Sie, wo oder bei wem Sie sich angesteckt haben?

 

Das ist schwer zu sagen. Ich arbeite im Krankenhaus, meine Frau arbeitet in einem Pflegeheim. Wir sind also beide einem Ansteckungsrisiko ausgesetzt.

 

Was war das Schlimmste während der Krankheit?

 

Das Schlimmste war die Angst zu sterben. Nachts konnte ich nicht schlafen, ich schlief erst um 5 Uhr morgens ein. Jede Atembewegung wurde zu einer Anstrengung. Als ich spürte, dass die Atmung immer schwächer wurde, hatte ich wirklich Angst. Ich geriet in Panik und stellte fest, dass ich überhaupt nicht bereit war, zu sterben und meine kleinen Kinder zurückzulassen. Ich hatte auch ernsthafte Probleme mit meinen Augen. Nach zwei Wochen bin ich eines Nachts gegen 1 Uhr aufgestanden und wollte auf die Toilette gehen. Ich konnte meine Augen nicht öffnen, die Lichtstrahlen taten mir sehr weh. Als ich auf die Toilette kam, bedeckte ich mein Gesicht mit den Händen und zwang mich, durch die Finger in den Spiegel zu schauen, um zu sehen, was in meinen Augen war. Sie waren sehr rot und geschwollen! Ich bekam große Angst.

 

Was war das?

 

Es war eine Entzündung. Es war ein ernstes Problem, ich hatte danach sogar einen Rückfall, aber jetzt behandeln wir es, es ist okay. 

 

Gab es auch irgendetwas Gutes bei der Krankheit?

 

Ich habe die Zurückgezogenheit genossen, in der ich keine anderen Pläne hatte außer zu genesen. Ich rechne es den Beteiligten hoch an, dass sie die Aufgabe, an meiner Heilung zu arbeiten, ernst nahmen. Ich würdige die moralische, materielle und geistige Unterstützung meiner Gemeinde. Ich bin dankbar für den Zusammenhalt meiner Familie in dieser Zeit. Meine Frau war wie ein Kontrollturm, der 24 Stunden am Tag arbeitete. Ich schätze das Gesundheitssystem in Deutschland und fühle mich privilegiert, in diesem gut organisierten System zu leben.

 

Gibt es noch etwas, das Sie den Lesern mitteilen möchten?

 

Die Krankheit ist wahr, aber Gott ist groß. Wenn Sie irgendwelche Covid-19-Symptome spüren, zögern Sie nicht, zum Arzt zu gehen. Wir müssen vielleicht noch jahrelang mit Covid-19 leben. Lernen wir, damit zu leben. Die Hygienerichtlinien beachten, die Verwendung geeigneter Masken, das Waschen der Hände und das Einhalten eines körperlichen Abstands sind der beste Schutz. Gott segne uns alle im Angesicht dieser Geißel, von der wir nicht wissen, woher sie kommt! Danke.

Gesprächspartnerin war Klaudia Dombrowsky-Hahn

 

 

 

 

Une expérience de la maladie du covid-19

 

 

Un des membres de notre Église, Arthur Katshiete, a été victime du covid-19. Il a été hospitalisé pendant 3 semaines. Même après, jusqu’à fin janvier il avait besoin d’oxygène. Il est convalescent jusqu’à présent. Arthur est prêt à nous parler de l’évolution de la maladie et de ce qu’il a ressenti.

 

 

Arthur, peux-tu nous dire comment la maladie s’est manifesté au début ?

 

En fait, c’est ma femme qui était la première à constater un malaise dans son corps : un peu de fièvre, la toux sèche, la fatigue, la perte de goût et de l’odorat. Elle a pensé qu’une forte grippe l’a secouée, d’autant plus qu’elle est passée sans qu’elle n’ait eu des traitements extraordinaires.

 

Et toi-même ?

 

Un bon matin, au travail, j’ai senti un malaise dans le corps. C’était comme le début d’une grippe. J’ai directement demandé la permission de rentrer à la maison. Le lendemain - c’était un jeudi - je suis allé voir mon médecin. Elle ne m’a même pas laissé entrer dans son cabinet et ne m’a pas du tout consulté. Elle m’a dit simplement d’aller prendre l’Ibuprofène en cas de forte fièvre. Je pense qu’elle ne m’a pas reçu de peur que je puisse avoir le covid-19. Ayant confiance au médecin, je prenais pendant 5 jours un comprimé de 600 mg le matin et un autre le soir. Dans la soirée de dimanche, je commençais déjà à manifester des signes très bizarres au niveau de la respiration.

 

Quand est-ce que tu as décidé de te faire hospitaliser ?

 

Je me sentais épuisé, mais je me disais qu’il s’agissait d’une forte grippe comme chez ma femme et que cela allait passer. Mais lundi, le 16 novembre 2020 au matin, ma femme a remarqué que j’avais des difficultés à respirer et une fatigue exceptionnelle. Elle a appelé le pasteur Fidèle et ils étaient d’avis que je devrais me soumettre à un traitement médical. C’est ainsi que Fidèle m’a amené à l’hôpital.  

 

Est-ce qu’on a tout de suite su ce que c’était ?

 

Arrivé au service d’urgence, on a fait un test de covid-19 auquel j’ai été positif. J’ai été directement pris en charge par les médecins et conduit à la station des patients contaminés. A ce moment-là, ma respiration était anormale, la toux sèche devenait de plus en plus violente et l’essoufflement et la douleur thoracique prenaient plus d’ampleur. J’ai eu des difficultés respiratoires tout au long de mon séjour à l’hôpital.

 

Sais-tu où ou auprès de qui tu as attrapé le virus ?

 

Cela est difficile à dire exactement. Je travaille à l’hôpital, ma femme travaille dans une maison de retraite. Donc, nous sommes tous les deux exposés au risque de ce virus.

 

Quel a été le pire pendant la maladie ?

 

Le pire c’était la peur de mourir. On souffre d’insomnie. Ce n’est qu’à 5 heures du matin que je m’endormais. Les difficultés respiratoires sont telles que chaque mouvement respiratoire devient un effort, la respiration n'est plus automatique. Lorsque je sentais que la respiration devenait de plus en plus faible, j’ai eu vraiment peur de mourir et de laisser mes enfants en bas âge. J’ai paniqué et j’ai constaté que je n’étais pas du tout prêt à quitter ce monde de ci-tôt. J’avais aussi de sérieux problèmes aux yeux. Après deux semaines, une nuit, vers 1 heures, je me suis levé, j’ai voulu aller aux toilettes. Je n’ai pas pu ouvrir les yeux, les rayons lumineux me faisait très mal. Arrivé à la toilette, j’ai couvert le visage avec mes mains et j’ai forcé de regarder dans le miroir à travers mes doigts pour voir ce qu’il y a dans mes yeux. Ils étaient très rouges et gonflés ! J’ai eu encore peur.

 

Et qu’est-ce que c’était ?

 

C’était une inflammation. C’était un problème sérieux, j’avais même une rechute après, mais maintenant on le soigne, c’est bon.  

 

Est-ce qu’il y a eu aussi quelque chose de beau pendant la maladie ?

 

J’ai apprécié ce temps du désert où l’homme est sans projet sauf celui de guérir. J’ai apprécié le fait que d’autres humains ont pris au sérieux cette tâche de travailler à ma guérison. J’ai apprécié le soutien spirituel, moral et matériel de ma communauté. J’ai apprécié la cohésion qui a caractérisé ma famille dans cette période. Ma femme était comme une tour de contrôle qui fonctionnait 24 heures sur 24. J’ai apprécié le système de santé en Allemagne et je me sens privilégié de vivre dans ce système bien organisé.

 

Est-ce que tu veux ajouter encore quelque chose de spécial aux lecteurs et lectrices ?

 

La maladie est vraie, mais Dieu est grand. Je suis moi-même victime du virus. Si vous sentez des symptômes covid-19, n’hésitez pas, il faut aller vite voir les médecins. Le corona virus existe, comme beaucoup d’autres virus. Il se peut que nous devions vivre avec le covid-19 pendant des années. Ne paniquez pas. Ne faites pas de votre vie une misère. Apprenons à vivre avec cette réalité. Mais seulement, il faut respecter des consignes d’hygiène. C’est-à-dire, utiliser les masques appropriés, se laver les mains et maintenir une distance physique pour vous protéger, c’est votre meilleure méthode de protection. Que Dieu nous bénisse tous face à ce fléau dont on ne sait pas d’où il vient ! Merci.

 

 

Den dumpfen Lockdown

 

 

Eine Decke – das ist das Bild geworden, dass sich bei mir für die Pandemie-Situation durchgesetzt hat. In ihren direkten Folgen für die Gesundheit war die Krise für Einzelne spürbar, für manche sogar auf eine dramatische Weise. Das gilt auch für unsere Gemeinde. Wirtschaftlich gilt das gleiche: Einzelne sind von Kurzarbeit betroffen, haben um ihren Job gebangt oder tun das noch immer.

 

Für viele dreht sich die Welt aber weiter, wenn auch wie unter einer Decke. Die Einschränkungen haben sich ins Weltbild als Quasi-Normalität integriert: Halbleere U-Bahnen halte ich mittlerweile irgendwie für normal. So sieht eine U-Bahn im Moment halt aus. Die Distanz zwischen den Stuhlreihen in Kirchen und Trauerhallen ist auch nicht mehr gewöhnungsbedürftig. Gewöhnungsbedürftig sind eher die Bilder von früher, als Menschen sich aneinander herantrauten und die Stühle so unglaublich nah beieinanderstanden.

 

Persönlich spüre ich vor allem die Unfreiheit und die Unmöglichkeiten, eine Familie, die über drei Nationen verteilt ist, gut zusammenzuhalten. Ich sage mir aber auch, dass das Letzte ein Schicksal ist, dass manche Familien in unserer Gemeinde über lange Jahre trifft. Ich habe nicht das Recht, da wirklich zu meckern, auch wenn’s ein bisschen wehtut. Die Unfreiheit, die nicht oder kaum reisen können heißt, hat die Menschheit über lange Jahrhunderte begleitet. Warum soll Tim van de Griend damit kein Jahr umgehen können?

 

Vielleicht weil’s die Summe ist. So vieles geht im Moment halt nicht. Auf alles ruht unausgesprochen oder ausgesprochen eine Decke der Unmöglichkeiten. Familien geraten unter Spannung. An einem Abend fing eine Freundin spontan an zu weinen, weil’s Streit über die Einkäufe gab. Kleinigkeiten werden halt sehr groß, wenn’s man den ganzen Tag mit der gleichen Person aushalten muss. Ungefährlich zeitgleich wurde ich angerufen, weil ein Sohn nicht zurück zu seinem betreuten Wohnen konnte. Normalerweise ließen sich die Umstände bereden, jetzt bricht eine Welt zusammen. Kleine Spannungen haben große Folgen, weil sie nicht etwa bei einem gemeinsamen Bier oder einer Tasse Kaffee behoben werden können.

 

In der Zwischenzeit stelle ich eine gewisse Sprachlosigkeit fest: Wenn Kirche und Glaube etwas zu sagen haben, dann eigentlich immer im Kontext einer körperlichen Anwesenheit. Die katholische Kirche ist da in der Lehre auch ganz streng: Wirkliche Gottesdienste gibt es nicht in virtueller Form. Auch wenn’s da keine reformierte Lehre gibt, ich glaube, dass insbesondere in der EFRG die eigene Kirche-mit-ihrem-Teppichboden als geistiges Haus erfahren wird. Dort finden die Begegnung miteinander und mit Gott in besonderer Weise statt. Gerade diese Erfahrung eines Miteinanders-vor-Gott ist im Moment nur belastet möglich – und vielen nicht möglich. Und Ersatz? Den gibt es auch bei Briefaktionen, Konfi-Unterricht vor der Kamera und Streaming-Gottesdienste am Ende nicht wirklich. Die Decke nimmt die vielen kleinen, aber am Ende dann doch notwendigen Freuden des Lebens. Die Decke nimmt auch die Möglichkeit einer unbeschwerten Gottesbegegnung, ohne Masken und mit Gesang.

 

Ich hoffe und bete, dass das, was wir im Moment vermissen, das ist, was wir nach dieser Krise auch wieder suchen werden – hoffentlich in einem verstärkten Maße, im Wissen, dass es zum Glauben die Begegnung braucht, wir dazu Kirche sind und wir dazu eine Kirche haben.

 

 

 

Pfr. Tim van de Griend

 

Wichtige Stellungnahme zu Flüchtlingen

Die Franzö›sisch-reformierte Gemeinde ist über die Ceeefe mit anderen französischsprachigen Gemeinden international verbunden. Viele dieser Gemeinden sind von interkulturellem Miteinander geprägt. Die Ceeefe hat daher auf seiner Generalversammlung zu der Situation von Flüchtlingen und Migranten eine Erklärung abgegeben, die Sie hier im Original und in deutscher Übersetzung finden.