Herzlich willkommen in der Evangelischen Französisch-reformierten Gemeinde!

Auf diesen Seiten möchten wir die Evangelische Französisch-reformierte Gemeinde in Frankfurt am Main vorstellen.

 

Seien Sie eingeladen, zu stöbern – und teilzunehmen am Leben der Gemeinde. Aktuelle Veranstaltungen finden Sie deshalb gleich hier auf dieser Seite, weitere unter Gottesdienst und  Gemeindeleben.

Einen Rückblick auf frühere Veranstaltungen haben wir auf der linken Spalte aufgenommen.

 

 

Soyez les bienvenus à la Paroisse protestante réformée-française !

Sur les pages suivantes, nous souhaitons vous présenter la Paroisse Protestante Réformée-française de Francfort-sur-le-Main

 

Vous êtes invités à vous faire une idée en vous promenant dans les pages qui suivent, de même sentez vous invités à participer à la vie de notre paroisse.

C'est pourquoi vous trouverez les activités actuelles de notre paroisse immédiatement sur cette page et les autres sous les rubriques « Gottesdienst » und « Gemeindeleben » (culte et vie de la paroisse).


 


 

Wahl für das Presbyterium

Bei der Briefwahl,

für das zu besetzende Amt für 6 Jahre im Presbyterium,

wurde Herr Friedrich Philipps gewählt.

 

Herr Philipps hat die Wahl angenommen.

 

 

 

 

 

Spendenaufruf der Ginnheimer Spatzen

 

Mit nachfolgendem Link möchten wir auf den Spendenaufruf der Ginnheimer Spatzen aufmerksam machen.

Die Ginnheimer Spatzen möchten mit den Spenden die Aufführung des Musicals -

Der Zauberer von Oz- ermöglichen.

 

Hier der Link dazu.

EFRG Live

 

Gottesdienst in französischer Sprache am 7. Februar

 

Am 7. Februar wollen wir wieder unseren Gottesdienst streamen.

Wir bitten die Zuschauer des Sonntagsgottesdienstes Probleme und Auffälligkeiten jeder Art in den Kommentaren, wenn möglich mit Zeitpunkt zu nennen, damit auftretende Fehler nicht  wiederholt werden.

Jeder Fehler kann dadurch möglicherweise bis zum nächsten Livestream behoben werden.

Wir bedanken uns im voraus für Ihre Mitwirkung und Hilfe.

 

Hier der Link zu dem Gottesdienst am 7.2.2021.

 

 

 

 

 

Den dumpfen Lockdown

 

 

Eine Decke – das ist das Bild geworden, dass sich bei mir für die Pandemie-Situation durchgesetzt hat. In ihren direkten Folgen für die Gesundheit war die Krise für Einzelne spürbar, für manche sogar auf eine dramatische Weise. Das gilt auch für unsere Gemeinde. Wirtschaftlich gilt das gleiche: Einzelne sind von Kurzarbeit betroffen, haben um ihren Job gebangt oder tun das noch immer.

 

Für viele dreht sich die Welt aber weiter, wenn auch wie unter einer Decke. Die Einschränkungen haben sich ins Weltbild als Quasi-Normalität integriert: Halbleere U-Bahnen halte ich mittlerweile irgendwie für normal. So sieht eine U-Bahn im Moment halt aus. Die Distanz zwischen den Stuhlreihen in Kirchen und Trauerhallen ist auch nicht mehr gewöhnungsbedürftig. Gewöhnungsbedürftig sind eher die Bilder von früher, als Menschen sich aneinander herantrauten und die Stühle so unglaublich nah beieinanderstanden.

 

Persönlich spüre ich vor allem die Unfreiheit und die Unmöglichkeiten, eine Familie, die über drei Nationen verteilt ist, gut zusammenzuhalten. Ich sage mir aber auch, dass das Letzte ein Schicksal ist, dass manche Familien in unserer Gemeinde über lange Jahre trifft. Ich habe nicht das Recht, da wirklich zu meckern, auch wenn’s ein bisschen wehtut. Die Unfreiheit, die nicht oder kaum reisen können heißt, hat die Menschheit über lange Jahrhunderte begleitet. Warum soll Tim van de Griend damit kein Jahr umgehen können?

 

Vielleicht weil’s die Summe ist. So vieles geht im Moment halt nicht. Auf alles ruht unausgesprochen oder ausgesprochen eine Decke der Unmöglichkeiten. Familien geraten unter Spannung. An einem Abend fing eine Freundin spontan an zu weinen, weil’s Streit über die Einkäufe gab. Kleinigkeiten werden halt sehr groß, wenn’s man den ganzen Tag mit der gleichen Person aushalten muss. Ungefährlich zeitgleich wurde ich angerufen, weil ein Sohn nicht zurück zu seinem betreuten Wohnen konnte. Normalerweise ließen sich die Umstände bereden, jetzt bricht eine Welt zusammen. Kleine Spannungen haben große Folgen, weil sie nicht etwa bei einem gemeinsamen Bier oder einer Tasse Kaffee behoben werden können.

 

In der Zwischenzeit stelle ich eine gewisse Sprachlosigkeit fest: Wenn Kirche und Glaube etwas zu sagen haben, dann eigentlich immer im Kontext einer körperlichen Anwesenheit. Die katholische Kirche ist da in der Lehre auch ganz streng: Wirkliche Gottesdienste gibt es nicht in virtueller Form. Auch wenn’s da keine reformierte Lehre gibt, ich glaube, dass insbesondere in der EFRG die eigene Kirche-mit-ihrem-Teppichboden als geistiges Haus erfahren wird. Dort finden die Begegnung miteinander und mit Gott in besonderer Weise statt. Gerade diese Erfahrung eines Miteinanders-vor-Gott ist im Moment nur belastet möglich – und vielen nicht möglich. Und Ersatz? Den gibt es auch bei Briefaktionen, Konfi-Unterricht vor der Kamera und Streaming-Gottesdienste am Ende nicht wirklich. Die Decke nimmt die vielen kleinen, aber am Ende dann doch notwendigen Freuden des Lebens. Die Decke nimmt auch die Möglichkeit einer unbeschwerten Gottesbegegnung, ohne Masken und mit Gesang.

 

Ich hoffe und bete, dass das, was wir im Moment vermissen, das ist, was wir nach dieser Krise auch wieder suchen werden – hoffentlich in einem verstärkten Maße, im Wissen, dass es zum Glauben die Begegnung braucht, wir dazu Kirche sind und wir dazu eine Kirche haben.

 

 

 

Pfr. Tim van de Griend

 

Wichtige Stellungnahme zu Flüchtlingen

Die Franzö›sisch-reformierte Gemeinde ist über die Ceeefe mit anderen französischsprachigen Gemeinden international verbunden. Viele dieser Gemeinden sind von interkulturellem Miteinander geprägt. Die Ceeefe hat daher auf seiner Generalversammlung zu der Situation von Flüchtlingen und Migranten eine Erklärung abgegeben, die Sie hier im Original und in deutscher Übersetzung finden.