Unsere Friedensgruppe

Das Bild der Wanderfriedenskerze 2011
Die Wander-Friedenskerze 2013 · La chandelle itinérante pour la paix 2013

„Gerechtigkeit und Frieden küssen sich“ – diese Vision aus dem 85. Psalm begleitet uns in unserer Arbeit. Wir bemühen uns, wichtige Anliegen der Friedensbewegung in unserer Gemeinde bekannter zu machen, die Materialien und Aktionen größerer Friedensorganisationen zu verbreiten und bei der Gottesdienst-gestaltung zum Thema Frieden mitzuwirken. Gleichzeitig suchen wir aktiv danach, welchen eigenen, gemeindespezifischen Beitrag wir dazu leisten können, auch wenn wir nur wenige Personen sind.

 

Die Friedensgruppe greift die Beschlüsse der Herbstsynoden der  EKD und der EKHN vom November 2019 zur Friedensarbeit gerne aktiv auf und unterstützt weiterhin die Arbeiten der  „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“  hier im Rhein-Main-Gebiet. Aus Gottes Frieden leben wir – das bedeutet für uns, dass wir nicht länger hinnehmen möchten, dass Deutschland nun seit Jahren die viertgrößte Rüstungsexportnation ist.

Wir suchen in der direkten Umsetzung des Synodenbeschlusses unserer Landeskirche nun auch verstärkt nach Wegen, wie wir die Unterzeichnung des UNO-Atomwaffen-Verbotsvertrags vom Juli 2017 durch Deutschland endlich voranbringen können. Ebenso sind uns vor allem nach der 10. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen im Herbst 2013 in Busan die Fragen der Klimagerechtigkeit ein wichtiges Anliegen.

 

 

Kontakt: Gisa Luu, zu erreichen über das Gemeindebüro

 

Wir treffen uns in der Regel einmal monatlich freitags um 19.30 Uhr.

 

Hier die nächsten Termine:

 Freitag, 30. Oktober

 

und

 

Freitag, 27. November

Notre Groupe pacifiste

« La justice et la paix vont de pair » – cette vision véhiculée par le psaume 85 inspire notre travail. Nous nous efforçons de faire connaître les préoccupations essentielles du mouvement pacifiste dans notre paroisse, de diffuser et de répandre le matériel et les actions des organisations pacifistes les plus importantes, et de contribuer à l’organisation de tout culte qui thématise le problème de la paix. En même temps, en dépit du fait que nous sommes peu nombreux, nous nous évertuons, de manière active, à trouver le type de contribution spécifique à apporter dans chaque paroisse.

 

Relais : Gisa Luu – adressez-vous au bureau de la paroisse pour plus d’amples informations.

 

Nous nous réunissons habituellement une fois par mois, le vendredi à 19 heures 30.


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22.-24.8.2019 - Bericht von der          Generalversammlung der CEEEFE in Paris

 

Bericht von der Generalversammlung der CEEEFE

 

in Paris vom 22.-24. August 2019

 

 

 

Seit sechs Jahren ist die Evangelische Französisch-reformierte Gemeinde in Frankfurt am Main (EFRG) das noch immer jüngste Mitglied der CEEEFE, la Communauté des Églises Évangeliques Francophones à l’Étranger. Jedes Jahr tagt die Generalversammlung im August in Paris. Regionalversammlungen gibt es für Europa immer im Frühjahr.

 

Für die Versammlung vom 22. bis zum 24. August 2019 waren ungefähr dreißig Delegierte aus aller Welt nach Paris gekommen. Sie vertreten vorrangig Gemeinden aus den französischen Überseegebieten und (ehemaligen) Kolonien sowie aus Europa (Deutschland, Skandinavien, Niederlande, Großbritannien).

Über das Hauptthema der Versammlung, „Église verte“, wurde am Freitag, 23. August 2019 gesprochen. Anhand eines Bibelstudiums wurde eine neue Lebenshaltung des freiwilligen Verzichts („sobriété“) diskutiert. Kritisch wurde bemerkt, dass Alarmismus nichts Gutes für die Umweltfrage bringt. Eine andere Lebenshaltung kann und soll mit christlicher Freude und Zuversicht angegangen werden.

 

Auch diakonisch-missionarische Initiativen spielten eine große Rolle während der Versammlung. Berichtet wurde von der Arbeit der ACO, der Action Chrétienne en Orient. Sie ist aus Hilfsaktionen während des armenischen Genozids hervorgegangen und unterstützt heute ethnische und religiöse Minderheiten im Nahen Osten. Die Kirchen in Marokko und Dschibuti sind weitestgehend von Spenden der CEEEFE und des DEFAP, der evangelischen Mission Frankreichs, abhängig. Gerade wurde der Neubau einer protestantischen Kirche in Dschibuti erfolgreich beendet. Die Gemeindearbeit, die nun in den Gebäuden der Gemeinde stattfindet, ist praktisch-diakonisch ausgerichtet. Die Kirche bietet eine „Ausbildung auf der Baustelle“ (formation sur le chantier) an, die Geflüchteten in Djibouti die Chance bietet sich zu qualifizieren. Begleitendes Thema der gesamten Konferenz war die schwierige Position der Gemeinden in der arabischen Welt. Oft können sie ihr Gemeindeleben nur führen, wenn es explizit nicht auf Einheimische gerichtet ist. Die französische Gottesdienstsprache dient oft als „Nachweis“, dass unter der örtlichen muslimischen Bevölkerung nicht missioniert wird.

 

Nach einer sechsjährigen Amtszeit hat Bernhard Antérion sich als Vorsitzender des CEEEFE verabschiedet. Es wurde ein neuer Vorstand gewählt. Neuer Vorsitzender ist Pasteur Christian Seytre, ehemaliger leitender Geistlicher der Fédération protestante de France, des französischen Gegenstücks der EKD.

 

Cécile Ambote Luzolo hat die EFRG präsentiert und dabei auf das vergangene Karl-Barth-Jahr hingewiesen, auf den Besuch von Bernhard Antérion und die Auftritte des Chorale francophone für die Christoffel-Blindenmission. Die EFRG hat ihr Interesse daran bekundet, die nächste europäische Regionalversammlung in Frankfurt am Main zu halten. Eine formale Einladung erfolgt erst, wenn dazu im Konsistorium ein Beschluss gefasst wurde.

 

Die Atmosphäre während der ganzen Tagung war freundlich und locker. Beruhigend ist es, dass Tagungshäuser nicht dem deutschen Standard entsprechen müssen, um doch ein gutes Tagen zu ermöglichen. Die Veranstaltung spiegelt die Frankophonie wieder, die das Gefühl vermittelt, dass die Welt klein ist und nicht weit weg (wie man in Deutschland manchmal vermuten könnte).

 

 

 

Cécile Ambote Luzolo