Herzlich willkommen in der Evangelischen Französisch-reformierten Gemeinde!

Auf diesen Seiten möchten wir die Evangelische Französisch-reformierte Gemeinde in Frankfurt am Main vorstellen.

 

Seien Sie eingeladen, zu stöbern – und teilzunehmen am Leben der Gemeinde. Aktuelle Veranstaltungen finden Sie deshalb gleich hier auf dieser Seite, weitere unter Gottesdienst und  Gemeindeleben.

Einen Rückblick auf frühere Veranstaltungen haben wir auf der linken Spalte aufgenommen.

 

 

Soyez les bienvenus à la Paroisse protestante réformée-française !

Sur les pages suivantes, nous souhaitons vous présenter la Paroisse Protestante Réformée-française de Francfort-sur-le-Main

 

Vous êtes invités à vous faire une idée en vous promenant dans les pages qui suivent, de même sentez vous invités à participer à la vie de notre paroisse.

C'est pourquoi vous trouverez les activités actuelles de notre paroisse immédiatement sur cette page et les autres sous les rubriques « Gottesdienst » und « Gemeindeleben » (culte et vie de la paroisse).


Atelier der Begegnung in der EFRG

Herzliche Einladung zum

 

nächsten Treffen des

 

Atelier der Begegnung

 

am Samstag, den

 

26. November 2016

 

Beginn: Pünktlich um 14.30 Uhr

Ende gegen 17 Uhr

 

Selbstverständlich gibt es Lebkuchen

und Kaffee.

 

Wir wollen an diesem Samstagnachmittag vor dem 1. Advent der Frage

"Was hat Lebkuchen mit Glauben zu tun" nachgehen.

Die Entwicklung zum uns bekannten heutigen Lebkuchen geht auf unsere christlichen Wurzeln zurück. Im Zuge der Industrialisierung und Kommerzialisierung sind viele Symbole und Inhalte nicht mehr präsent und verloren gegangen.

Wir wollen ein wenig diese Wurzeln freilegen und mit einem zweiten Samstag das Thema abschließen.

 

Dieser zweite Samstag ist der 10.12.2016.

Wir fahren mit dem Zug in das Leb- und Wachszeltenmuseum nach Pfaffenhofen.

Abfahrt ist um 7.54 Uhr vom Frankfurter Hauptbahnhof.

Wir werden um 20.04 Uhr wieder in Frankfurt sein.

Die Kosten sind ca. € 80,--. Bei einer größeren Gruppe von Teilnehmern verringert sich dieser Betrag.

Nach der Führung gibt es selbstverständlich Kaffee und Kuchen.

Anmeldung erbeten an: info@efrg.de

Weitere Auskünfte am Sonntag im Gottesdienst bei Frau Thea Penndorf oder unter Diakonie@efrg.de

Afrikanische Nacht in der EFRG - 5. November 2016 -                      - Frankfurter Interkulturelle Wochen -

EFRG- gemeinsam läuft´s

Mit den Frankfurter Interkulturellen Wochen hat sich eine interkulturell bedeutsame Veranstaltungstradition fest in unsere Gemeinde etabliert. Die Afrikanische Nacht war ein Beleg für das erfolgreiche Zusammenwirken vieler Einrichtungen im Hinblick auf ein Ziel.  Man konnte hier aufzeigen, dass das Zusammenleben von Menschen aus aller Welt gelingt und sich trotz kultureller Verschiedenheit ein homogenes Zusammenleben entwickeln kann. Unsere Gemeinde sowie Africa Foundation e.V. und  Dialog International e.V. haben am Samstag 5. November im Rahmen der Frankfurter Interkulturellen Woche 2016 gemeinsam die Lebenswirklichkeit von Afrikaner_innen in Frankfurt und die Wahrnehmung Afrikas in den Medien präsentiert. Die interkulturellen Wochen bieten immer wieder einen besonderen Rahmen für miteinander handeln, Erlebnisse miteinander teilen, miteinander ins Gespräch kommen, diskutieren und sich austauschen. Als Beitrag dazu hat unsere Zusammenwirkung gezeigt, dass es in unsere Gemeinde in Frankfurt auch weiterhin, Gemeinsam läuft‘s. 

Um einen konstruktiven Dialog zu ermöglichen gab es am Abend Vorträge mit drei Referent_innen und Möglichkeiten zur Diskussion.

Dr. Lutz Mükke, ist seit März 2014 Akademischer Direktor des Europäischen Instituts für Journalismus und Kommunikationsforschung in Leipzig (EIJK). Sein Beitrag war durch Forschung und Praxis geprägt. Er gab dem Publikum einen aufschlussreichen Überblick über die strukturellen Schwierigkeiten, unter denen die Afrika-Berichterstattung leidet. Sein Forschungsgebiet seit Jahren ist die Pressefreiheit, die Arbeit der Auslandskorrespondenten und der Medienmacher in Afrika.

Prof.Dr.Dr Jacob Mabe, Philosoph und Politikwissenschaftler, erläuterte mit  einprägsamen Beispielen in seinem Vortrag die hartnäckigen Vorurteile über Afrika und über Afrikaner_innen  und stellte die gängige klischeehafte Weltsicht in Frage. Er wies auf die historisch gewachsenen Wurzeln dieser negativen Vorstellungen hin, die Afrikaner_innen in der Gesellschaft bis heute „unsichtbar“ machen: diese Vorurteile müssten seiner Meinung nach durch Information und durch gemeinsames Agieren abgebaut werden. In einer globalisierten Welt müssten der Austausch von Ideen und von gemeinsames Wissens und das gemeinsames Handeln im Vordergrund stehen.   

Frau Anita Balidemaj, (Vertreterin des Hessische Flüchtlingsrates Frankfurt am Main) vertrat Herr Timmo Scherenberg, der leider verhindert war. Sie arbeitet für das Projekt Integration durch Eingliederung in das Erwerbsleben – IdEE. Sehr praktisch und präzise hat sie mehrere Beispiele und neuste Informationen gegeben, die Flüchtlinge benötigen. Sie blieb noch einige Zeit, da das Interesse sehr groß war.  Am Ende der gesamten Diskussionsveranstaltung gab es einen spannenden Austausch mit den drei Referent_innen.

 Marycha Alonga (Munddichterin) hat die Stimmung angeheizt mit  Steh auf Tochter Afrika und  Welcome: Ein Appell an die Ausländer_innen aufzustehen statt sich zurückzuziehen und zu beklagen, sowie ein Aufruf an die Deutschen, einfach die Willkommenskultur zu leben, täglich zu praktizieren, weil Gemeinsamkeit und Gemeinschaft gewollt sein muss und ständiges Engagement fordert. Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern, mit verschieden Sprachen, mit divergierenden Interessen oder unterschiedlichen Lebensentwürfen sind aufgerufen, die Zukunft in Frankfurt lebens- und liebenswert zu gestalten. Das ist nicht immer einfach, aber ein Weg, für den die Mühe sich lohnt. Die EFRG ist, mit ihren Kooperationspartnern, schon seit Jahren auf dem Weg.

Eine bekannte Figur in der „Afrikanische Nacht“ ist Andreas Herchen, der einfach Lust und Freude in den Abend bringt; mit Trommel, Humor und Bewegung hat er den Abend begleitet. Die Frage ist: Kann eine deutsche Gruppe die Leute mit Trommeln begeistern? Dieses Geheimnis beherrscht Andreas Herchen! Dazu passte der Nachwuchs Henoc Katshiete (12 Jahre) gut. Er hat Gitarre, Trommel und Klavier gespielt und den Chorals Frankophone mit Melodien begleitet. Fantastisch!  Nicht zu vergessen ist das Afrikanische Buffet von Astrid Kapinga, selbst koordiniert, um die Feier perfekt zu machen. Die Gemeinde hatte am diesen Abend die Möglichkeit, verschiedene Menschen zusammen zu bringen: alle Generationen feierten zusammen.

Am Ende wurde für alle noch deutlicher, dass Missverständnisse oft wegen des Mangels an Kommunikation entstehen. Also heißt die Herausforderung, die Kommunikationen zu verbessern.

Es gibt keine absolute Wahrheit, nur individuelle Wahrnehmungen.  Wir gehen oft davon aus, dass unsere Sicht der Wirklichkeit die wahre und richtige sei, zumindest wahrer und richtiger als die anderer – das ist ein Irrtum!

Was und wie wir wahrnehmen, wie wir denken und wie wir fühlen, hängt von unserer Sozialisation und von unserer individuellen Geschichte ab. Und auch was wir hören und wie wir es verstehen, hängt davon ab, welche Erfahrungen wir gemacht haben, welche Erwartungen wir haben, was wir befürchten oder erhoffen. In diesem Sinne steht jeder von uns auf einer Insel, von der aus er oder sie die Welt betrachtet. Jeder hat seine individuelle Landkarte.  Wir sind gefordert, Brücken zu bauen und  Beziehungen aufzubauen. Erkunden, was ich vom anderen halte, wie ich zu ihm stehe. Was ich von mir selbst preisgebe. Ein Appell an alle ist, wozu ich den anderen veranlassen möchte. Ob wir hier geboren sind, schon lange hier leben oder erst kürzlich angekommen sind – im täglichen Umgang miteinander entsteht unsere Gemeinde-Gesellschaft. Und auch, wenn wir darüber diskutieren, wie wir diese Gemeinde zusammenleben wollen, geht das nur, wenn wir alle einbeziehen. Die Art zur richtigen Kommunikation bleibt als individuelle Herausforderung. Wenn wir mit anderen Menschen sprechen, hören wir nicht nur, was sie sagen, sondern auch wie sie es sagen. Wir reagieren wir nicht nur auf die Worte, sondern auch auf das Verhalten und die ganze Körpersprache. Jedes verhalten hat Mitteilungscharakter. Wir werben für die Öffnung und die Offenheit der Stadtgemeinschaft, für die Vielfalt der Lebensentwürfe und die Möglichkeiten einer starken Stadtgemeinschaft. Passend dazu lautet das diesjährige Motto Frankfurt- gemeinsam läuft´s. Das ganzes klingt bei uns allen wie  ein Appell an die Solidarität und den Gemeinsinn. Es ist ein Aufruf an uns alle, Gemeinsamkeiten zu entdecken und neugierig zu sein auf die Unterschiede, die uns individuell ausmachen. Wir sind, Gott sei Dank, auf einem guten Weg. Die reformierte Tradition bringt uns zum Glauben, Glauben an uns und an die anderen und  fordert unser Engagement in dieser Gesellschaft.

 

Wichtige Stellungnahme zu Flüchtlingen

Die Franzö›sisch-reformierte Gemeinde ist über die Ceeefe mit anderen französischsprachigen Gemeinden international verbunden. Viele dieser Gemeinden sind von interkulturellem Miteinander geprägt. Die Ceeefe hat daher auf seiner Generalversammlung zu der Situation von Flüchtlingen und Migranten eine Erklärung abgegeben, die Sie hier im Original und in deutscher Übersetzung finden.