Kollekte im Monat Mai für Bildung und Friedenserziehung im Westjordanland - Sumaya Farhat-Naser

Vom 8. bis zum 29. Mai sammeln wir im Gottesdienst die Kollekte für Friedensarbeit im Westjordanland. Seit Jahrzehnten setzt sich Sumaya Farhat-Naser, mit der unsere Friedensgruppe seit Jahren enge Beziehungen pflegt, für Dialog und Gewaltverzicht bei der Lösung des Nahostkonflikts ein. Bildungsarbeit im Rahmen von Friedensinitiativen und Frauengruppen sowie in Seminaren mit Jugendlichen soll dazu beitragen, dass Feindbilder überdacht und abgelegt werden. Die aktuellen weltweiten Entwicklungen zeigen uns, dass die Arbeit von Sumaya Farhat-Naser weiterhin unerlässlich und unterstützenswert ist. Zum einen sind in den vergangenen Wochen vermehrt Anschläge in Israel verübt worden. Diese hatten eine Vielzahl von Todesopfern und Verletzten zur Folge. Zum anderen ist davon auszugehen, dass sich die sicherheitspolitische Lage in der Nahostregion durch den Krieg in der Ukraine verschärfen wird, insbesondere in Bezug auf die Ernährungssicherheit.

Kollekte für die Bildungsstätte Anne Frank am 24.4.2022

Die Bildungsstätte hat Niederlassungen in Frankfurt und Kassel.

Sie ist nach der 1929 in Frankfurt geborenen Anne Frank benannt, die als Jugendliche mit ihren jüdischen Eltern und ihrer Schwester in die Niederlande auswanderte, um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen. Sie starb im KZ Bergen-Belsen. Anne Franks Tagebuch gilt als ein historisches Dokument aus der Zeit des Holocaust; die Autorin steht als Symbolfigur gegen die Unmenschlichkeit des Völkermordes in der Zeit des Nationalsozialismus.

Ziel der Bildungsstätte Anne Frank ist es, Jugendliche und Erwachsene für Themen wie Antisemitismus, religiöse Vielfalt, Rechtspopulismus, Diskriminierung, Rassismus und Nationalsozialismus zu sensibilisieren. Die Einrichtung organisiert Seminare, Trainingsprogramme und Workshops, unter anderem in Unternehmen, Schulen, Vereinen oder Verwaltungen, sowie Fortbildungen für Pädagogen und Austauschprogramme.

 

 

 

Kollekte am Sonntag, den 27.03.2022 für Ümüt-Nadjeschda, Kirgisistan

Das Kinderzentrum Ümüt-Nadjeschda wurde 1989 in Bischkek, der Hauptstadt Kirgistans (Zentralasien) gegründet. In die verschiedenen Einrichtungen des Zentrums kommen täglich mehr als 80 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Viele von ihnen leben mit mehrfachen und schweren Behinderungen.
Das Kinderzentrum Ümüt-Nadjeschda besteht heute aus zwei integrativen Kindergärten, einer Schule mit Werkstätten, einem großen Garten und einem Spiel- und Sportplatz mit einer kleinen Reitbahn. In sechs Gruppen lernen, musizieren, spielen, malen und basteln hier Kinder vom ersten bis zum neunten Schuljahr. Angeschlossen ist ein Therapiezentrum für Jugendliche und junge Erwachsene mit Werkstätten, die eine Perspektive für Beschäftigung und Förderung über die Schulzeit hinaus bieten. Das Kinderzentrum Ümüt-Nadjeschda ist zum größten Teil auf Spenden aus Deutschland angewiesen. Ein Drittel der laufenden Kosten erbringen die Eltern vor Ort.

Kollekte am Sonntag, den 20.03.2022 für die Elisabeth Straßenambulanz in Frankfurt

Wie in vielen Großstädten, gibt es auch in Frankfurt eine große Zahl von Menschen, die kein Dach über dem Kopf haben. Sie leben auf der Straße, sind arm, und viele von ihnen haben keine Krankenversicherung. Dabei bräuchten gerade Menschen ohne festen Wohnsitz einen guten Versicherungsschutz, denn die meisten von ihnen leiden an mehrfachen Erkrankungen. Oft ist eine psychische Erkrankung wie z.B. eine Depression oder Psychose der Auslöser vielfältiger Probleme, die schließlich zum Verlust von Arbeit und Wohnung führen. Die Elisabeth Straßenambulanz hilft obdachlosen Menschen ohne Krankenversicherung, indem sie allgemeinärztliche, zahnärztliche und psychiatrische Behandlung anbietet. Neben der Ambulanz in der Innenstadt, behandeln die haupt- und ehrenamtlichen Ärzte und Pfleger auch in einem Pflegebus, mit dem sie die bedürftigen Menschen an ihren Aufenthaltsorten aufsuchen. Zwar wird die Elisabeth Straßenambulanz von dem Sozial- und Gesundheitsamt zum Großteil finanziert, aber für viele Leistungen bleibt diese karitative Einrichtung auf Spenden angewiesen. Wir danken für Ihren Beitrag.

 

 

Kollekte am Sonntag, 13.03.2022 für das Eirene Projekt "Die Klimakrise aufhalten mit der Agroforst-Methode in Niger"

 

Das Leben im westafrikanischen Binnenstaat Niger ist geprägt durch schwere klimatische Bedingungen. Knapp 80 Prozent des Landes sind von der Wüste Sahara bedeckt. Dort ist keine Landwirtschaft möglich. Der Klimawandel ist eine zusätzliche Gefahr für die Landwirtschaft. EIRENE schult seit 2011 mit einem großen Netzwerk an lokalen Selbsthilfeinitiativen Familien in West-Niger in der Anwendung der sogenannten Agroforst-Methode. Sie wurde von dem Träger des Alternativen Nobelpreises 2018 Yacouba Sawadogo entwickelt, einem Bauern aus Burkina-Faso. Zu den Mitteln der langjährig erprobten Agroforstmethode zählen Baumpflanzungen, Erosionsschutz, Kompostierung zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und die Ausbildung von Multiplikator*innen. Um die Selbsthilfefähigkeiten der Menschen zu fördern und eine möglichst nachhaltige Wirkung zu erzielen, setzt EIRENE auf die Vernetzung von lokalen Selbsthilfeorganisationen. Dachverbände wurden gegründet, um die Interessen vieler Bäuer*innen besser zu bündeln. Gemeinsam vertreten die Dachverbände die Interessen der Landbevölkerung vor den nigrischen Behörden.

Kollekte am Sonntag, den 20.02.2022 und 27.02.2022 für medico international / Stichwort Afghanistan

Die Zivilbevölkerung in Afghanistan ist seit Jahrzehnten in einer Spirale kriegerischer Auseinandersetzungen und alltäglicher Gewalt gefangen. Bis kurz vor der Machtübernahme durch die Taliban im August 2021 hat sich die medico-Partnerorganisation AHRDO (Afghanistan Human Rights And Democracy Organization) mit Menschenrechts- und Erinnerungsarbeit sowie psychosozialen Angeboten aktiv an der Gestaltung eines Friedensprozesses von unten beteiligt. Der medico-Partner AMASO (Afghanistan Migrants' Advice And Support Organisation) setzte sich in Kabul für die Rechte von Migrant*innen ein. Nun sind die Mitarbeiter*innen wie viele andere in unmittelbarer Lebensgefahr. Auch wenn es zur Zeit unmöglich ist vorauszusagen, wie die zukünftige Arbeit mit den afghanischen Partnerorganisationen weitergeht, bittet medico um Unterstützung. Medico wird den Partner*innen auch in Zukunft zur Seite stehen und sie nach Kräften unterstützen. Dazu gehört auch der Einsatz für das Recht der Afghan*innen hier nach Deutschland zu kommen und zu bleiben.

 

Ein Interview mit einem nach Deutschland geflüchteten Mitarbeiter der genannten Organisation finden Sie hier 

 

Collecte au mois de mai pour le travail de paix en Cisjordanie - Sumaya Farhat Naser

 

Notre collecte du 8 au 29 mai est destinée pour le travail de paix en Cisjordanie. Depuis des décennies, Sumaya Farhat-Naser, avec laquelle notre groupe pour la paix entretient des relations étroites depuis des années, s'engage pour le dialogue et le renoncement à la violence dans la résolution du conflit au Proche-Orient. Le travail de formation dans le cadre d'initiatives de paix et de groupes de femmes ainsi que dans des séminaires avec des jeunes doit contribuer à ce que les images de l'ennemi soient repensées et abandonnées. Les développements actuels dans le monde nous montrent que le travail de Sumaya Farhat-Naser est toujours indispensable et mérite d'être soutenu. D'une part, les attentats se sont multipliés en Israël au cours des dernières semaines. Ceux-ci ont fait de nombreux morts et blessés. D'autre part, il faut s'attendre à ce que la situation sécuritaire dans la région du Proche-Orient s'aggrave en raison de la guerre en Ukraine, notamment en ce qui concerne la sécurité alimentaire.

 

Collecte pour le Centre de Formation Anne Frank à Francfort le 24.4.2022

Le Centre de Formation Anne Frank a des succursales à Francfort et Kassel.

Il porte le nom d'Anne Frank, née à Francfort en 1929. À l`âge d`adolescence, elle émigre aux Pays-Bas avec ses parents et sa sœur juifs pour échapper aux persécutions des fascistes national-socialistes). Elle meurt dans le camp de concentration de Bergen-Belsen. Le journal d'Anne Frank est considéré comme un document historique de l'époque de l'Holocauste ; l'auteur est une figure emblématique contre l'inhumanité du génocide à l'époque du fascisme.

L'objectif du centre éducatif Anne Frank est de sensibiliser les jeunes et les adultes à des sujets tels que l'antisémitisme, la diversité religieuse, le populisme de droite, la discrimination, le racisme et le fascisme (national-socialisme). Ce centre organise des séminaires, des programmes d´éducation et des ateliers, entre autres dans des entreprises, des écoles, des associations ou des administrations, ainsi que des formations continues pour les éducateurs et des programmes d'échange.

Collecte du dimanche, le 13 février 2022 pour medico international / Afghanistan

 

 

Depuis des décennies la population civile en Afghanistan est prise  dans une spirale de conflits armés et de violence quotidienne. Jusqu'à la veille de la prise de pouvoir par les talibans en août 2021, l'organisation partenaire de medico AHRDO (Afghanistan Human Rights And Democracy Organization) a participé activement à l'organisation d'un processus de paix à partir de la base par un travail sur les droits de l'homme et la mémoire ainsi que par des offres psychosociales. Le partenaire de medico AMASO (Afghanistan Migrants' Advice And Support Organisation) s'est engagé à Kaboul pour les droits des migrants. Aujourd'hui, les collaborateurs sont, comme beaucoup d'autres, en danger de mort immédiat. Même s'il est actuellement impossible de prédire comment le travail futur avec les organisations partenaires afghanes va se poursuivre, medico demande leur soutien. Medico continuera à l'avenir d'être aux côtés de ses partenaires et de les soutenir de toutes ses forces. L'engagement pour le droit des Afghanes et des Afghans à venir ici en Allemagne et à y rester en fait également partie.

 

Vous trouverez ici une interview avec un collaborateur de l'organisation mentionnée qui a fui en Allemagne. 

Collecte du dimanche, 20 mars 2022 pour l'ambulance de rue Elisabeth à Francfort

Comme dans de nombreuses grandes villes, il y a à Francfort un grand nombre de personnes qui n'ont pas de toit sur la tête. Ils vivent dans la rue, sont pauvres et beaucoup d'entre eux n'ont pas d'assurance maladie. Pourtant, ce sont justement les personnes sans domicile fixe qui auraient besoin d'une bonne couverture d'assurance, car la plupart d'entre elles souffrent de maladies multiples. Souvent, une maladie mentale telle qu'une dépression ou une psychose est à l'origine de multiples problèmes qui finissent par entraîner la perte du travail et du logement. Le service ambulatoire de rue Elisabeth aide les sans-abri sans assurance maladie en leur proposant des soins médicaux généraux, dentaires et psychiatriques. Outre le dispensaire situé dans le centre-ville, les médecins et infirmiers professionnels et bénévoles prodiguent également des soins dans un bus de soins, avec lequel ils se rendent sur les lieux où se trouvent les personnes dans le besoin. Bien que le service ambulatoire de rue Elisabeth soit en grande partie financé par les services sociaux et de santé, cette institution caritative reste tributaire des dons pour de nombreux services. Nous vous remercions de votre contribution.

Collecte du dimanche 13.03.2022 pour le projet Eirene "Arrêter la crise climatique avec la méthode agroforestière au Niger".

La vie au Niger, pays enclavé d'Afrique de l'Ouest, est marquée par des conditions climatiques difficiles. Près de 80 pour cent du pays est recouvert par le désert du Sahara. L'agriculture n'y est pas possible. Le changement climatique constitue une menace supplémentaire pour l'agriculture. Depuis 2011, EIRENE forme des familles de l'ouest du Niger à l'application de la méthode dite d'agroforesterie avec un grand réseau d'initiatives locales d'entraide. Elle a été développée par le lauréat du prix Nobel alternatif 2018 Yacouba Sawadogo, un paysan du Burkina-Faso. Les moyens de la méthode agroforestière, qui a fait ses preuves depuis de nombreuses années, comprennent la plantation d'arbres, la lutte contre l'érosion, le compostage pour améliorer la fertilité des sols et la formation de multiplicateurs. Afin de promouvoir les capacités d'auto-assistance des personnes et d'obtenir un effet aussi durable que possible, EIRENE a soutenu l'établissement d'un réseau d'organisations d'auto-assistance locales. Des associations faîtières ont été créées afin de mieux regrouper les intérêts de nombreux paysans. Ensemble, les associations faîtières représentent les intérêts de la population rurale devant les autorités nigériennes.

 

Collecte du dimanche, 27 mars 2022 pour Ümüt-Nadjeschda, Kirgisistan

Le centre pour enfants Ümüt-Nadjeschda a été fondé en 1989 à Bichkek, la capitale du Kirghizstan (Asie centrale). Les différentes structures du centre accueillent chaque jour plus de 80 enfants, adolescents et jeunes adultes. Beaucoup d'entre eux vivent avec des handicaps multiples et graves.

Le centre pour enfants Ümüt-Nadjeschda se compose aujourd'hui de deux jardins d'enfants intégratifs, d'une école avec des ateliers, d'un grand jardin et d'un terrain de jeu et de sport avec un petit manège. Dans six groupes, les enfants de la première à la neuvième année scolaire apprennent, font de la musique, jouent, peignent et bricolent. Un centre de thérapie pour adolescents et jeunes adultes y est rattaché, avec des ateliers qui offrent une perspective d'occupation et de soutien au-delà de la période scolaire. Le centre pour enfants Ümüt-Nadjeschda dépend en grande partie de dons en provenance d'Allemagne. Un tiers des frais courants sont couverts par les parents sur place.